BRaIn – Die dritte Ausgabe ist erschienen!

Am 17. Juni 2009 erschien pünktlich zum Tag der offenen Tür der FHP und zum Bildunsstreik die dritte Ausgabe der Open Access Zeitschrift BRaIn.

Aufgrund der unglücklichen terminlichen Überschneidung fiel das Release eher unspektakulär aus.

Trotzdem bietet die neue Ausgabe viele spannende Highlights. Z.B. einen Artikel von Prof. Sasaki zum Thema „Verknüpfung heterogener Ressourcen“ oder einer Blogwatch zweier unserer Redakteurinnen zu Bibliotheksblogs, sowie diverse Tagesberichte.

Viel Spaß beim Genuss der Lektüre.

Veröffentlicht in Allgemeines, BRaIn. Schlagwörter: , . 2 Comments »

Studierende der Informationswissenschaften helfen dem Stadtarchiv Köln

EVZ Historisches Stadtarchiv Köln

Nach etlichem Warten und unklaren Zusagen sollte es doch endlich soweit sein.

11 Studenten des Fachbereichs Informationswissenschaften sollten in der Zeit vom 23.03. bis 28.03.2009 bei der Bergung der Archivalien, die bei dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs Köln verschüttet wurden, helfen.

Tatsächlich hatte der Fachbereich bereits kurz nach dem Unglück signalisiert, dass seine Hilfe zur Verfügung stehe. Dennoch war eine Woche vor der Abreise unklar, ob und wann die Studenten tatsächlich nach Köln fahren würden. Schließlich fanden sich 11 Studierende der Fächer Archiv, Bibliothek und Dokumentation zusammen, um die Reise anzutreten.

Im Vorfeld konnten die Studenten nur spekulieren, was sie an Arbeit und Unterkunft in Köln erwarten würde. „Ich dachte, ich krabbele in Trümmern herum,“ besann sich Helen Buchholz auf ihre Gedanken und Sorgen vor der Abfahrt.

Voller Spannung ging es am frühen Nachmittag zur Arbeitsstelle im Erstversorgungszentrum, in dem die Studenten von nun an täglich 7 Stunden lang Archivalien in die Kategorien „naß“, „trocken“ und „schimmelig“ unterteilen sollten. Die an der Unglückstelle geborgenen Archivalien wurden angeliefert und kartonweise ausgepackt, in diese Kategorien unterteilt und entsprechend behandelt. Nasse und schimmelige Archivalien mussten in Folie gepackt und zum Gefriertrocknen gebracht werden. Eine schnelle und fachgerechte Behandlung war vor allem für diese Archivalien unabdingbar. Die trockenen Archivalien wurden grob verzeichnet, noch einmal zum Trocknen hingelegt und schließlich neu verpackt, um eingelagert zu werden. Nach Aussage der Mitarbeiter wurden die Archivalien im Anschluss an Archive des Umlands geschickt, um dort erschlossen und verzeichnet zu werden.

„Jeder Karton war eine Überraschung“, berichtete Katja Niedballa, „Man wusste nie, was man als nächstes hat, und in welchem Zustand es sich befindet“. Die Kartons enthielten die unterschiedlichsten Archivalientypen: von Akten, Microfiches und Fotos bis hin zu Orden, Stempeln und Festplatten. Es gab Kartons mit intakt erhaltenem Material, das man ohne Weiteres wieder ins Regal hätte stellen können. Der Zustand anderer Kartons war hingegen erschreckend, die enthaltene Archivalien waren stark zerstört. Umso größer war die Freude über alles, was an Einzigartigem gerettet werden konnte, wie z.B. Handschriften oder Dokumente aus der Frühen Neuzeit.
Erschöpft, aber auch zufrieden, diese Leistung für das Archiv erbracht zu haben, fuhren die Studenten spät abends in die Unterkunft und tauschten ihre Erfahrungen mit anderen Helfern aus. Der direkte Besuch der Unglücksstelle erschütterte die Studierenden zutiefst, da sich selbst vor Ort das ganze Ausmaß einer solchen Katastrophe nur schwer erfassen lässt.

Die Stimmung im Erstversorgungszentrum war über die ganze Woche hinweg positiv. Auch die Archivare, die nur knapp vor dem Einsturz das Gebäude verlassen haben, versuchten mit Witz und Optimismus die Stimmung nicht zu trist erscheinen zu lassen. Untereinander packte jeder dort mit an, wo er gebraucht wurde. Die Motivation aller Beteiligten war phänomenal.

Die freiwillige Hilfe weckte großes mediales Interesse, sodass Anja Heber und Susann Gutsch mehrmals in der Woche Telefoninterviews gaben und 2 Termine mit dem Fernsehen organisierten, in denen die Gruppe vorgestellt wurde.

Während der letzten Schicht waren alle zum Einen sehr zufrieden, diese Aktion mitgetragen und erlebt zu haben, zum Anderen aber auch erschüttert, wie viel Arbeit die gesamte Bergung noch in Anspruch nehmen wird. Die Meisten waren sehr beeindruckt von der Zusammenarbeit in der Archivwelt, die dafür gesorgt hat, dass der Helferstrom bis heute nicht abgeebbt ist. Zudem konnten die Studenten die Organisation in solch einer Krisensituation vor Ort miterleben.

Inzwischen sind die Helfer heimgekehrt und haben die Eindrücke verarbeiten können. „Es war eine sehr interessante, lehrreiche Erfahrung, die ich nicht missen möchte“, meinte Claudia Busse. „Ich kann es nur jedem empfehlen, der helfen möchte, denn man merkt, dass man vor allem als Fachpersonal gebraucht wird. Und die Mitarbeiter des Stadtarchivs Köln sind so dankbar für jeden, der anpackt.“

Der Fachbereich bemühte sich weiterhin, Hilfsaktionen zu organisieren. Dies wurde in der Woche vom 11.05. bis 15.05. durch Dr. Karin Schwarz und 16 Studierende realisiert.

von Michael Panitz

Bobcatsss 2009

Porto, Portugal BOBCATSSS 2009Endlich ist es wieder so weit. Dieses Jahr findet Bobcatsss in der zweitgrößten Stadt Portugals, Porto, statt und einige Studenten von uns nehmen daran Teil. Hier werden Sie über die aktuellen Themen, Workshops und Ereignisse rund um Bobcatsss 2009 informiert. Es werden täglich Berichte verfasst, die in diesem Blog erscheinen und zur regen Diskussion freistehen.

Veröffentlicht in Exkursionsbericht. Schlagwörter: , , . 21 Comments »

BRaIn – die zweite Ausgabe erschienen

Am 19.12.2008 erschien die zweite Ausgabe von BRaIn. Inhaltlich wird die erste Ausgabe fortgeführt. Es können weitere Aufsätze zu den besonderen Bibliotheken gelesen werden. Zusätzlich wird es eine studentische Hausarbeit zum Thema RSS und einen Bericht über die Exkursion nach Groningen geben.

Eine wichtige Neuerung bei BRaIn ist dieser Blog. Er soll den Lesern der Zeitschrift die Möglichkeit bieten, Anregungen, Kommentare und Kritik anzubringen. Des Weiteren wird es zusätzliche Inhalte aus dem Bereich der Informationswissenschaften geben – also aus dem Bereich der Bibliotheken, Archive und Dokumentation.

Wir sind für konstruktive Kritik und Vorschläge offen und dankbar – besonders für Themenvorschläge, die Sie interessieren.

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen in unserem Blog zur Zeitschrift Brain.

Wir wollen Ihre Meinung hören! Welche Themen der Informationswissenschaften interresieren die Leser noch? Wie bewerten Sie die veröffentlichten Artikel? Haben Sie Anmerkungen und Kommentare zu bestimmten Themen? Das gehört alles auf diese Seite, die auch zum Austausch untereinander einladen soll.

Zusätzlich werden hier noch kleinere Artikel veröffentlicht, die gerne kommentiert werden können.

Veröffentlicht in Allgemeines. Leave a Comment »

Auf zur Online Information 2008 in London

location-london

Vom 1.12. – 4.12.2008 waren 5 Studenten und 2 Professoren des Fachbereichs Informationswissenschaften der FH Potsdam auf Exkursion in London. Ziel war die „Online Information 2008“. Die „Online Information“ ist eine Messe mit den Schwerpunkten Informationsmanagement und Informationen online. Unter den Ausstellern waren die großen STN-Verlage (z.B. Elsevier, Springer, Wiley) und weitere bekannte Unternehmen der Branche (z.B. Ebsco, Swets, etc.) zu finden. Aber nicht nur Unternehmen waren auf der Messe vertreten. Auch Institutionen haben sich vorgestellt, z.B. die EU, das ISSN International Centre, die British Library oder die deutschen Zentralbibliotheken (ZB Med und ZBW). Eine komplette Liste der Aussteller ist hier zu finden: Liste der Aussteller. Ein sehr interessanter Teil der „Online Information 2008“ , waren die angebotenen „Free Seminars“. Dies waren 30-minütige Vorträge von Experten zu den unterschiedlichsten Themen, wie z.B. „The Back Roads of Search“, „Impact of Web 2.0 on Search“ oder „STM Industry Outlook: 2009 and beyond“. Das genaue Programm ist hier: Seminarprogramm.

Ein weiteres Highlight der Exkursion war eine Führung durch die British Library. In ca. 80 Minuten sind alle wichtigen Punkte der Bibliothek besucht worden: die Kings Library, der Eingangsbereich, die Lesesääle, die Buchtransportanlage, die Schgatzkammer und ein sehr interessantes scheinbar dreidimensionales Gemälde im Garderobenbereich.

Für Sightseeing blieb leider nicht mehr so viel Zeit. Die Fahrt im roten Doppelstockbus war natürlich obligatorisch. Dienstag Abend (2.12.) stand noch ein leckeres indisches Essen auf dem Programm. Unterkunft war ein Hostel in West Kensington (viktorianisches Stadthaus). Fotos der Exkursion sind hier zu finden: Fotos

Alles in allem hat sich diese Exkursion für alle Teilnehmer sehr gelohnt – auch wenn London ein eher teures Pflaster ist…

In der dritten Ausgabe von BRaIn wird es einen ausführlichen Artikel über die Exkursion geben.

Dokumentare an die Themenfront!!

Was gibt es an aktuellen Entwicklungen im Bereich Dokumentation?

Veröffentlicht in Exkursionsbericht. Schlagwörter: . 1 Comment »
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.